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Te Deum, Stabat Mater
Antonín Dvořák

Sonntag, 6. April 2025, 19 Uhr
Laeiszhalle

Öffentliche Probe mit Werkeinführung, 25. März, 19 Uhr
Erika-Haus (UKE) – Martinistr. 52 – 20251 Hamburg

Johanna Winkel, Sopran
Fiorella Hincapié, Alt
Matthias Stier, Tenor
Yorck Felix Speer, Bass
Symphonischer Chor Hamburg
Symphoniker Hamburg
Matthias Janz, Dirigent

Aus dem Innersten in die große weite Welt

Die beiden Werke dieses Abends markieren aus gutem Grund den Beginn und den Höhepunkt des Erfolgs Antonín Dvořáks: Das »Stabat mater« legte nach der Uraufführung in Prag 1880 den Grundstein zu Dvořáks internationaler Karriere. In London 1883 begeisterte es das Publikum dermaßen, dass Dvořák im Folgejahr eingeladen wurde, eine Aufführung in der Royal Albert Hall mit 800 Sänger:innen, großem Orchester und 12.000 Zuhörern persönlich zu leiten. Der grandiose Erfolg begründete Dvořáks internationalen Durchbruch. Knapp zehn Jahre später wurde das »Te Deum« in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt. Dvořák, bekannt für böhmisch-heimatliches Nationalkolorit, war beauftragt worden, den Amerikaner:innen bei der Suche nach einem eigenen musikalischen Nationalstil zu helfen. In seiner Zeit in den USA entstanden Dvořáks heute berühmteste Werke, z. B. die Neunte Sinfonie »Aus der neuen Welt« und das Cellokonzert.