Was ist ein Cimbasso?

Es ist eine Premiere für den Symphonischen Chor: Ein Werk von Verdi mit der korrekten Orchestrierung des „tiefen Blechs“, das üblicherweise und aus Kostengründen eine Basstuba übernimmt. Das „Sønderjylland Simfonieorkester“ wird am 22., 23. und 24. November 2019 mit einem Cimbasso besetzt sein.

Verdi und viele andere italienische Opernkomponisten entschieden sich gegen die Verwendung der Tuba mit ihrem weichen Klang. Das Cimbasso wird auch als Kontrabass-Ventilposaune bezeichnet und bildet die klangliche Fortführung der Posaunen in das tiefe Register mit einem deutlich helleren, obertonreicheren Klang.

Beide Instrumente gehören unterschiedlichen Instrumentfamilien an: Die Tuba ist, wie z.B. auch das Horn, ein konisches – das Cimbasso ist wie Trompete und Posaune ein zylindrisches Instrument.

Das schwere und ausladende Cimbasso kann während das Spiels nicht mehr gut gehalten werden und verfügt daher über einen Standfuß. Gespielt wird es mit vier oder fünf Ventilen von einem erfahrenen Tubisten.

Den besonderen Klang erhält das Instrument durch den konstanten Durchmesser des Rohres, das erst im Bereich des Schalltrichters weiter wird. Dadurch klingt es schlanker und artikulierter als eine Tuba.

Sehen und hören Sie sich den Unterschied dieser Instrumente einmal im Video des Stuttgarter Staatsorchesters an, in dem Stefan Heimann eine Basstube und ein Cimbasso gegenüberstellt.

Zu sehen und zu hören ist „unser“ Cimbasso am 22. November in Sønderborg, (Konzert leider schon ausverkauft), am 23. November in Flensburg und am 24. November in der Hamburger Laeiszhalle.

Erleben Sie Verdis Requiem mit dem Symphonischen Chor Hamburg, unterstützt durch den Flensburger Bach-Chor und mit dem „Søndejylland Simfonieorkester“ und Matthias Janz!

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