Antonín Dvořák – Requiem op. 89

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Symphonischer Chor Hamburg widmet das Requiem von Antonín Dvořák den Opfern der Terroranschläge von Paris

 

 

„Requiem aeternam dona eis“ – ewige Ruhe gib ihnen: Der Symphonische Chor Hamburg hat gemeinsam mit dem Flensburger Bach-Chor gleich nach den hinterhältigen Anschlägen von Paris ein musikalisches Zeichen gesetzt: 150 Sängerinnen und Sänger brachten gemeinsam mit dem glänzend aufspielenden Sønderjyllands Symfoniorkester und einem spektakulären Solistenquartett (Johanna Winkel: Sopran, Bogna Bartosz: Alt, Werner Güra: Tenor und Adam Palka: Bass) das Requiem opus 89 von Antonín Dvořák auf die Bühne – im dänischen Sønderborg, in Flensburg und am 15.11.2015 in der Laeiszhalle in Hamburg. Dirigent und Chorleiter Matthias Janz widmete das zweite Konzert, nicht einmal einen Tag nach den furchtbaren Anschlägen, den Opfern in der französischen Hauptstadt.

Die Aufführung in Flensburg geriet zu einer ergreifenden Totenmesse – „ eindrücklich, anrührend und aufwühlend“, schrieb das Flensburger Tageblatt. Solist Werner Güra bedankte sich nach dem Konzert für die „große Singkunst“ der beiden Chöre. Und auch die Aufführung in der ehrwürdigen Hamburger Laeiszhalle geriet zu einem ganz besonderen Nachmittag: „Die Chöre haben überirdisch schön gesungen“, resümierte die 1. Vorsitzende des Symphonischen Chores Hamburg, Ute Beckmann-Schulz.

Der Symphonische Chor Hamburg hatte bereits nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 musikalisch reagiert. Für eine Konzertreihe in Polen, Dänemark und Hamburg stand ursprünglich Carmina Burana von Carl Orff auf dem Programm. Kurzerhand studierte Matthias Janz das Requiem von Giuseppe Verdi ein und brachte es zu einer grandiosen Aufführung.                © Andreas Schmidt

 

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