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Alle Jahre wieder oder: wie gründet man ein Orchester?

Alle Jahre wieder oder: wie gründet man ein Orchester?

Alle Jahre wieder dürfen wir die Weihnachtsfeiern der HASPA sowie der Firmen Philips und Signal Iduna im schönen Hamburger Michel mitgestalten. Wir sind sehr dankbar, zum Gelingen dieser stimmungsvollen Veranstaltungen beitragen zu dürfen und kommen auch selbst auf diese Weise so richtig in Weihnachtsstimmung.

Eine Vision 🙂 oder wie man früher sagte: eine Idee, wie man künftig die Michelkonzerte noch besser machen könnte, führte uns in diesem Jahr zu der Frage:

Wie gründet man ein Orchester?

Man nehme:

  • Einen tollen Chor, der regelmäßig im Michel auftritt – am liebsten mit engagierter Orchesterbegleitung – und
  • einen jungen professionellen Kontrabassisten, der viele Musikerfreunde hat

Herausgekommen ist in unserem Fall eine Gruppe junger engagierter Orchestermusiker und -musikerinnen, die mit dem Symphonischen Chor die diesjährigen Weihnachtskonzerte im Hamburger Michel aufführen.
Als „sichere Bank“ unterstützen uns in diesem Jahr noch die Stimmführer der Instrumente Geige, Bratsche, Cello, Flöte und Oboe aus dem Flensburger Bach-Ensemble, die erst wenige Tage zuvor mit Maestro Janz das Weihnachtsoratorium mit Live-Radioaufnahme in der Flensburger St. Marienkirche gespielt haben.

Für die kommenden Jahre planen wir eine regelmäßige Zusammenarbeit und hoffen auf noch viele gemeinsame Konzerte mit dem „Ensemble des Symphonischen Chors Hamburg“!

Unser erstes Konzert am Freitag, den 13. Dezember, hätte jedenfalls kaum besser laufen können!

Zusätzlich zu der ersten Kantate aus Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium haben wir noch einige Weihnachtslieder, teilweise mit voller Orchesterbegleitung gesungen.

Das Highlight:

Am Dienstag, den 17.12. gab es eine Uraufführung!
Unser Bariton-Solist Martin Lissel hat das Weihnachtslied O Holy Night von Charles Adams in einer schwedischen Textversion für das vorhandene Orchester arrangiert und hat es am 17.12. erstmals für die fast 2500 Besucher im Michel gesungen. Die Begeisterung war groß. Auf vielfachen Wunsch wurde es deshalb in das Programm am 18.12. zusätzlich aufgenommen und wiederholt.

Wie in jedem Jahr begeistern die schönen Weihnachtsgeschichten von Hauptpastor Röder, insbesondere aber die besondere Art des Vortrags, die Hörer im Michel. Diesmal waren es „Pelle zieht aus“ und „Warum der Engel lachen musste“. Auch die anderen Ensembles, der Neue Knabenchor Hamburg, Engelsgleich, Trio ClariNoir und der Mädchenchor Hamburg versetzten das Publikum in Weihnachtsstimmung.

Nach dem schwungvollen Halleluja aus Händels Messiah stehen alle Besucher auf und singen gemeinsam „O du Fröhliche“ in einem festlichen Satz mit Streichern, Trompeten und Pauken von Manuel Gera.

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